Die Vereinigung der Compromis- und C-Yacht-Segler hat in ihrem jüngsten Newsletter auf die unglückliche Situation der Staande-Mast-Route durch die Niederlande hingewiesen. Offenkundig erhebt sich in den Niederlanden eine Diskussion über den Zustand der Kern-Infrastruktur für den Wassersport. Mit Berufung auf die niederländische Zeitschrift „Zeilen“ fasst der Club die Probleme zusammen: „Vom IJsselmeer landeinwärts nach Harlingen oder Lauwersoog funktioniert alles wie geplant. Wenn Sie über Groningen hinaus nach Delftzijl fahren wollen, wird die Driebondsbrug im Eemskanaal bis Ende Juli jeden Freitag um 11 Uhr in Betrieb genommen. Seien Sie um 10.30 Uhr anwesend.
Die Staande-Mast-Route durch Nordholland ist gesperrt. Die Coenbrücke an der Zaan und die Brücke in der N203 bei Krommenie sind nicht in Betrieb. Die Provinz Nordholland (Betreiber der Brücke) geht davon aus, dass ein Ersatz für die letztgenannte Brücke nicht vor Ende 2025 fertig ist. Bei stehendem Mast in Richtung Alkmaar bleibt nur der Weg über Den Helder.
Die Standmaststrecke in Richtung Süden (Amsterdam – Zeeland) ist ebenfalls blockiert. Die Brücke über den Zijkanaal C und die Rijnland-Schleusen bei Spaarndam sind mit geänderten Betriebszeiten in Betrieb. Ein größeres Problem stellt jedoch die Sperrung der Spaarne-Eisenbahnbrücke in Haarlem Nord dar. ProRail hofft, diese Reparaturen bald durchführen zu können, ein Termin ist jedoch noch nicht bekannt. Weiter südlich werden die Schiphol-Brücken über die A9 einen Monat früher, am 1. Oktober, stillgelegt.“
Logge & Lot wird die Situation weiter beobachten und berichten.